Für Eigentümer und Interessenten ist die Maklerprovision ein wichtiges Thema, da sie eine zentrale Rolle bei der Vermittlung von Immobilien spielt. Viele Käufer und Verkäufer sind unsicher, was die Provision genau bedeutet und wer dafür bezahlen muss. Ziel dieses Blogbeitrags ist es daher, Klarheit zu schaffen und Ihnen als Kunden alle relevanten Informationen zur Verfügung zu stellen.
Eine Maklerprovision ist eine Gebühr, die ein Immobilienmakler für seine Dienstleistungen erhebt. Sie wird in der Regel vom Käufer und/oder Verkäufer einer Immobilie gezahlt, je nachdem, wie dies vertraglich geregelt wurde. Die Höhe der Maklerprovision variiert und kann vertraglich festgelegt oder verhandelbar sein.
Die Maklerprovision dient als Entlohnung für die Bemühungen und Kosten, die der Makler bei der Vermittlung einer Immobilie aufbringt. Dazu gehören Aufgaben wie die Suche nach potenziellen Käufern oder Verkäufern, die Organisation von Besichtigungen, die Verhandlung von Verkaufspreisen und die Ausarbeitung von Verträgen.
Die Berechnung der Maklerprovision kann je nach Bundesland, Region und individueller Vereinbarung unterschiedlich sein. Es gibt jedoch häufig verwendete Methoden zur Berechnung der Provision.
Eine übliche Methode ist die prozentuale Berechnung basierend auf dem Kauf- oder Verkaufspreis der Immobilie. Dabei wird ein bestimmter Prozentsatz des Preises als Maklerprovision festgelegt. Typischerweise liegt dieser Prozentsatz zwischen 3% und 6% des gesamten Transaktionswerts. In Niedersachsen beträgt die Provision in der Regel 3,33%.
Eine andere Methode ist die Berechnung auf Grundlage eines Festbetrags. Hierbei wird eine vorab festgelegte Geldsumme als Provision vereinbart, unabhängig vom tatsächlichen Kauf- oder Verkaufspreis.
Seit Dezember 2020 gilt eine neue Regelung zur Maklerprovisin. Seitdem wir bei einem Kaufgeschäft, die Maklerprovision zugleich von Käufer und Verkäufer getragen. Dabei wird die Provision zwischen beiden Parteien aufgeteilt, entweder gleichmäßig oder nach vereinbarten Prozentsätzen.
Es ist wichtig zu beachten, dass die spezifischen Konditionen der Maklerprovision vorab in einem Maklervertrag oder einer Vereinbarung detailliert festgelegt werden sollten.
Die Zahlung der Maklerprovision erfolgt in der Regel erst, wenn die Immobilientransaktion abgeschlossen ist. In den meisten Fällen wird die Provision bei der Unterzeichnung des Kauf- bzw. Mietvertrags fällig. Bei einem Immobilienverkauf wird seit der Gesetzesänderung in Dezember 2020 die Maklerprovision üblicherweise vom Verkäufer und Käufer zu gleichen Teilen gezahlt. Bei einer Vermietung gilt das Bestellerprinzip, was bedeutet, dass derjenige, der den Makler beauftragt, auch für die Kosten aufkommen muss. Letzlich ist es wichtig, dass die genauen Zahlungsmodalitäten der Maklerprovision vorab in einem Maklervertrag oder einer Vereinbarung festgelegt und von allen beteiligten Parteien akzeptiert werden.
Die Maklerprovision ist ein wichtiger Aspekt beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie. Eigentümer und Interessenten sollten sich im Vorfeld über die Höhe sowie die Leistungen des Maklers informieren. Sie haben weitere Fragen zur Maklerprovision? Kontaktieren Sie uns gerne für eine individuelle Beratung.